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Die UFO-Mitgliederversammlung findet am Mittwoch, den 24.01.2018 ab 12:00 Uhr im Main-Airport Center statt – Tagesordnung hier (bitte vorher einloggen) +++

Editorial von Nicoley Baublies

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bereits seit 8 Tagen läuft die Urabstimmung zur Schlichtungsschlussempfehlung auf der Homepage der UFO. Ihr habt in der 1. Urabstimmung eine enorme Beteiligung von mehr als 80% erreicht. Fast schon unabhängig von der Entscheidung, mit JA oder NEIN zu stimmen, ist eine hohe Beteiligung ein enorm wichtiges Zeichen, auch nach außen.  Bitte macht Euch deshalb ein Bild über das Gesamtergebnis und nehmt an der Urabstimmung teil. Eine Nicht-Teilnahme ist keine gute Alternative.  Im Mitgliederbereich findet Ihr eine Zusammenstellung wichtiger Fragen aus der Mitgliedschaft und deren Beantwortung, sowie das Schlichtungsergebnis im Original. Wenn Ihr weitere Fragen habt, stehen die UFO-Verantwortlichen auch persönlich zur Verfügung. Bis zur Fertigstellung des internen Forums auf der UFO-Homepage könnt Ihr dazu eine E-Mail schreiben an info@ufo-online.com, oder in den einschlägigen Facebook-Gruppen (z.B. Freunde der Unabhängigen Flugbegleiter) mit uns diskutieren.

Zur Teilnahme an der Abstimmung im Mitgliederbereich der UFO-Homepage benötigt Ihr lediglich Eure Mitgliedsnummer (findet Ihr z. B. auf jedem Kontoauszug im Verwendungszweck der Abbuchung Eures Mitgliedsbeitrages der UFO) und das persönliche Passwort. Das Passwort ist Euch vor einigen Wochen zugeschickt worden. Wenn Ihr das Passwort nicht mehr findet, oder sonstige Probleme beim Login auf www.ufo-online.aero habt, wendet Euch bitte an den technischen Support der UFO über das Supportformular.

Auf Seite 5 findet Ihr eine Einschätzung der UFO-Schlichtungskommission an die UFO-Mitglieder in Form eines „offenen Briefs“. In dieser sehr ausführlichen Analyse kann sich jeder die Empfehlung des UFO-Vorstands und vor allem deren Begründung noch einmal sehr genau durchlesen. Es soll EINE von vielen Möglichkeiten sein, sich am Ende ein eigenes Bild zu machen.

Die Kritik an dieser Schlichtung:

Über die o. g. Kanäle und in persönlichen Gesprächen gibt es Gott sei Dank viel Zustimmung zu dem vorliegenden Ergebnis. Es gibt jedoch auch deutliche Kritik bzw. Unsicherheit bei einzelnen Themen wie z. B. der 5%-Teilzeit. Abgesehen davon, dass viele der Sachfragen in den sogenannten FAQs beantwortet sind, möchte ich noch einmal „willkürlich“ einige Einzelpunkte aufgreifen.

  1. Die „Alten“ zahlen für die „Jungen“
  2. Die Kollegen, die 2006 eingestellt wurden, sind falsch einsortiert und sind die „Verlierer“ dieser Schlichtung
  3. Wozu haben wir überhaupt gestreikt?

Zu 1. – die „Alten“ zahlen für die „Jungen“


Ja, diese Schlichtungsempfehlung folgt u. a. dem Prinzip einer sozialen „Umverteilung“. Was es zu verteilen gab, wurde überproportional in die untersten Gehaltsstufen gesteckt. „Unten mehr zu tun als oben“, war das erklärte Ziel der UFO in dieser Runde. Die Gründe dafür sind einfach – diese ggf. individuell zu akzeptieren ist für einige Betroffene verständlicherweise schwieriger. Wir waren angetreten, um in dieser Runde u. a. die Vorschaltstufen abzuschaffen. Dies ist wenn auch nur in Teilen gelungen und am Ende profitieren davon nicht nur diejenigen, die akut davon betroffen waren, sondern die Gesamtkabine. Dies ist nicht zuletzt der Fall, weil die Versorgungssysteme an sich durch diese Maßnahme stabilisiert werden.  Alle anderen haben eine Pauschalerhöhung erhalten und sich an anderen Stellen an Produktivitätsmaßnahmen und Absicherungslösungen beteiligt. Diese Maßnahmen sind grundsätzlich für alle gleich „bitter“. 
Eine einmalige Stufenaussetzung trifft jedoch alle, außer die Kollegen, die bereits ihre individuelle Endstufe erreicht haben. NUR deshalb hat der Schlichter den Betrag für diese Kollegen halbiert. Es ist nicht so, dass ohne die Maßnahmen in den Vorschaltstufen dieser Betrag höher ausgefallen wäre. Man darf sich individuell darüber ärgern, dass es nur 50.- EURO sind. Es ist allerdings nicht richtig, zu vermuten, dass mit dem Rest, der zum Gesamtvolumen beim Einzelnen in den Endstufen fehlt, die unteren Gehaltsstufen gegenfinanziert worden sind. 

Außerdem ist das Prinzip – die „Alten“ helfen den „Jungen“ – eine Systematik, die nicht nur der Tatsache geschuldet ist, dass die oberen Stufen ein „breiteres Kreuz“ haben. Wir haben damit unsere Strukturen erhalten können, die eben besonders in den oberen Stufen immer wieder Angriffen ausgesetzt waren. Etwas, das den Kollegen am Boden schon 2005 nachhaltig nicht gelungen ist. Sie haben eine völlig neue Vergütungsstruktur bekommen – wurden mit der NVB von der ver.di im Jahr 2005 geradezu rasiert. Das wollten wir nicht zulassen.

„Payback“ in der anstehenden Versorgungsverhandlung:

Außerdem steht in den nächsten Monaten die Verhandlung der Versorgungssysteme im gesamten Konzern an. Auch der Tarifvertrag der Alters- und Übergangsversorgung der UFO kann zum Ende nächsten Jahres von LH gekündigt werden. Hier wird es umgekehrt sein MÜSSEN.

Die Kollegen, die am längsten in der Kabine arbeiten, deren Übergangsversorgung mehr oder weniger kurz bevor steht, müssen in diesen anstehenden Verhandlungen besonders geschützt werden. Auch wenn sich Gesetzesänderungen (z. B. Rente mit 67) ungünstig auf uns alle auswirken, so müssen wir an dieser Stelle darauf achten, dass die sogenannten „versorgungsnahen Jahrgänge“ besonders geschützt werden. Kollegen, die noch Jahrzehnte von der Übergangsversorgung entfernt sind, haben noch die Zeit, sich etwaige Lücken, die nicht zuletzt durch o. g. Gesetzesänderungen auftreten, durch private Zusatzvorsorge o. ä. abzufedern.

Sprich – hier werden die „Jungen“ solidarisch für die „Alten“ einstehen müssen. Es wird also eine „richtige“ und eben nicht eine gleichmachende „Pseudogerechtigkeit“ geben. 

Für uns, in der Verantwortung der UFO, ist es in jedem Augenblick nötig solche Gesamtzusammenhänge im Auge zu behalten und ggf. auch sehr deutlich darauf hin zu weisen auch wenn dies teils unpopulär scheint.

Last but not least: Die erhaltenen und teils verbesserten Strukturen gelten unbefristet. Die Maßnahmen zur Absicherung wirken größtenteils nur temporär. Die Gehaltserhöhung etwa mit der „5%-Zwangs-Teilzeit“ direkt aufzurechnen, wird dem Thema nicht gerecht.

Ich freue mich sehr, dass es abgesehen davon, viele der Dienstalten gibt, die sich noch gut daran erinnern, dass die damaligen Classic-Kollegen mit Solidaritätsbeiträgen die Expressler in die alten, jetzigen Strukturen reintegriert haben.


Zu 2. Die Kollegen, die 2006 eingestellt wurden, sind falsch einsortiert und sind die „Verlierer“ dieser Schlichtung

Alle Kollegen, die sich vor dem Stichtag am 01.01.2013 bereits nicht mehr in einer der Vorschaltstufen von 1a bis 1c befinden, wurden von Herrn Rürup behandelt, als wären sie nicht in den Vorschaltstufen gewesen. Sie wurden, ebenso wie die Kollegen, die derzeit noch in der Stufe 1c im zweiten Jahr sind, in die neue Stufe 6 eingruppiert. 

Hierzu gibt es zwei Aspekte: 
Rechtlich gesehen durfte Herr Rürup dies so tun. Es gibt keine Möglichkeit diese Ungerechtigkeit an sich als unzulässig zu verwerfen, oder die LH dazu zu zwingen von dem Ergebnis abzuweichen. In seinen Augen sind diese Kollegen ja vor kurzem bereits deutlich „belohnt“ worden und in die Stufe 2 gekommen, was bereits einen größeren Sprung ausmacht. Wir sehen dies tatsächlich anders, da dies die Kollegen sind, die 2006 mit einem Gehalt von gerade einmal 1350,- angefangen haben und am längsten in den Vorschaltstufen gewesen sind.

Der zweite Aspekt jedoch ist fast noch gravierender.  Durch die individuellen Steigerungsmonate können die nun in die gleiche Stufe gesetzten Kollegen aus der 1C2, im Jahr 2014, nach der allgemeinen Stufenaussetzung, früher in die neue 7 kommen, als Kollegen, die vor Ihnen eingestellt wurden.

Diese beiden Aspekte haben zur Folge, dass wir mit Lufthansa richtigerweise zunächst eine Einmalzahlung in Höhe einer Jahressteigerung (12 Mal 111,- Euro „entgangene“ Steigerung zzgl. Schichtzulage als versorgungswirksame Einmalgehaltskomponente) vereinbart haben. 

Dieses Problem wird sich jedoch fortsetzen. Wir werden diese „Schieflage“ deshalb in der nächsten Tarifrunde noch einmal sehr genau betrachten und lösen müssen. Hierzu streben wir eine Verhandlungsverpflichtung mit der Lufthansa an. Diese hat bereits ihre Bereitschaft dazu geäußert, eine solche Verpflichtung mit uns abzuschließen.

Ich verstehe die erste Enttäuschung der Kollegen, die von diesem Problem betroffen sind. Wir haben allerdings mit der Einmalzahlung und der Verhandlungsverpflichtung das Äußerste erreicht und in meinen Augen eine sehr faire (Zwischen)-Lösung erreicht. Ich bitte demnach, alle Betroffenen sich neben dem entstandenen Frust die Lösung genau anzusehen und zu bewerten, ob sie damit leben können.


Zu 3.  Wozu haben wir überhaupt gestreikt?

Es gab mehrere konkrete Streikziele der Kabine. Einige davon wurden erreicht, andere dahinterliegende Themen wurden klar nicht erreicht.

Ich möchte gerne mit dem unschönsten Teil beginnen. Ein Wunsch der Kabine im zurückliegenden Streik war, auch den Direktverkehr unter der Marke und den Tarifbedingungen der Lufthansa zu halten. Dies war faktisch ein Punkt, der die unternehmerische Freiheit der LH berührte und der nicht bestreikbar war. In unserer aller Köpfe war dieses Ziel jedoch sehr präsent. Mit der Entscheidung, dies anders zu machen, und den Direktverkehr zur GWI auszulagern, war dieses Ziel nicht mehr erreichbar. Allerdings, und das ist die gute Nachricht daran, konnte die Schlichtungskommission der UFO dem Schlichter danach auch klarmachen, dass grundlegende Beiträge des Bestandspersonals wie sie im LH-„Angebot“ mannigfach gefordert wurden, für die UFO nicht mehr diskutabel sind. Herr Rürup hat in den Schlichtungsgesprächen danach sehr klar gemacht, dass er sich dieser Sicht anschließt und dies bildet sich auch in seinem Schlichtungsspruch ab. Keine 2-Jährigen Stufen, keine Kappung der Endstufen, keine Reduzierung von freien Tagen, Urlaub etc. 
Ohne den Streik wäre die „Absage“ an diese LH-Wünsche schwierig geworden.

Allerdings gab es auch ganz konkrete Streikziele. Allem voran: Wir wollten unsere Lebensarbeitsplätze zu guten Bedingungen erhalten. Wir wollten den MTV2 behalten, wir wollten eine gute Perspektive für die Kollegen auf den Außenstationen, die Endstufen, verbesserte Gewinnbeteiligung, einen Inflationsausgleich, ein Mehr in den Vorschaltstufen, Leiharbeit und Fremdbereederung aus der Kabine verbannen, grundsätzliche Befristungen und Kündigungen vermeiden. 

Ich will diese nun gar nicht im ganz engen Sinne hier bewerten. Dies kann jeder Einzelne für sich und das Kollektiv tun. Ich bitte aber alle, die sich die Frage nach dem Sinn des Streiks stellen, zu überprüfen, wie es sich mit diesen Zielen verhält. Die Passage ist seit einiger Zeit einer der ertragsschwächsten Bereiche. Es werden mehrere Jahre in Folge Verluste eingefahren. Andere Bereiche der Passage bauen tausende Arbeitsplätze ab, leben seit Jahren mit generellen Befristungen, werden ausgelagert und in einigen Bereichen WURDE bereits betriebsbedingt gekündigt. 

Die Kabine hat vor allem ein Ziel erreicht: All solche Maßnahmen kommen bei uns NICHT zum Tragen UND wir haben SCORE erledigt, Restanten aus Climb2011 erledigt (wir erinnern uns: Der PII sollte integriert und FB sollten abgezogen werden –  was wir abgewehrt, aber in den Augen des Managements nie gegenkompensiert haben) sowie die uralte Verhandlungsverpflichtung zur „Modernisierung“ der Vergütung, die zuletzt in der Simonis-Schlichtung vertagt wurde – erledigt!

Man kann natürlich immer sagen, dass diese Ansprüche ohnehin ungerechtfertigt waren.

Aber selbst wenn das so ist, muss man sich fragen, ob wir glauben, dass ein Management, wie wir es derzeit erleben, diese Ansprüche, selbst bei einem wiederholten Arbeitskampf, aufgegeben hätte.

Meine ganz persönliche Glaskugel: Ich glaube nicht – ich fürchte vielmehr, dass es dann einen Überbietungswettbewerb innerhalb des Managements gegeben hätte, die Kabine in ihre Schranken zu weisen. Ein Manager hat mir gesagt: „Dann machen Sie doch erst mal weiter – wenn wir erst mal den derzeitigen Überhang entlassen haben und danach nicht mehr unbefristet einstellen, dann wünsche ich viel Erfolg bei weiteren Arbeitskämpfen in der Zukunft“. 

Wer ein gutes Argument dafür findet, warum dies eine leere Drohung sein sollte, der sei sich gewahr, dass genau Manager wie dieser in seiner Vita solche „Maßnahmen“ in anderen Firmenbereichen und anderen Firmen „vorweisen“ kann.

Es gibt immer wieder Stimmen, die besagen, dass wir seit Jahren nur abgeben, und dass davon nichts zurückkommt. Ich denke dass diese Aussage so falsch wie richtig ist.

Quasi seit der Privatisierung in den 90ern kämpft das Management darum, die vergleichsweise einzigartigen Strukturen mit automatischen Gehaltssteigerungen und befriedigenden Endstufen und viele andere Tarifbestandteile zu bekämpfen. Dies sind tatsächlich Strukturen, die noch aus der Zeit des Staatsbetriebs resultieren und um die uns viele andere zu Recht beneiden. Diese waren nun also 20 Jahre unter JEDEM Management dem Versuch eines Abbaus ausgesetzt. Dennoch bestehen sie in vielen Punkten noch – und das ist auch gut so. Ich glaube jedoch, dass wir gut daran tun, den Ausgangspunkt unserer Strukturen eben auch sehr selbstbewusst als etwas tatsächlich Gutes und Schützenswertes zu betrachten. Es ist wenig realistisch, zu behaupten, es ging uns schon immer schlecht in der Kabine und mit jeder Modifikation ging es uns noch schlechter.  Dies hält einem Blick über den Tellerrand nicht stand.

Außerdem gab es gerade in den vergangenen Jahren auch immer wieder klare Verbesserungen. So gab der MTV1 dem Management eine unheimliche Spielwiese zur Optimierung, Flexibilisierung und zur Überlastung der Kabine. Mit dem MTV2 haben wir  hier gemeinsam deutliche Grenzen gezogen.

Mit der konzertierten Aktion wurden Teile des damaligen MTV gekappt. Mit der Tarifrunde 2009 wurden die maßgeblichen Teile davon wieder zurückgeholt: Der Urlaub wurde wieder aufgestockt, der Vorschnellstreckenfaktor kam zurück. 

Wir sollten uns also einerseits nichts schön reden, aber Aussagen wie: „Es wird schon seit Jahren immer nur schlechter und wir bekommen in guten Zeiten nichts wieder zurück“,  halten einem Faktenabgleich meines Erachtens nicht stand.

Wir sind alle jeden Cent unseres Gehalts wert und jede Schutzvereinbarung im MTV ist richtig. Allerdings haben wir mit unseren Gehaltsstrukturen und unserem MTV2 auch Errungenschaften, die nicht selbstverständlich sind, und die es unbedingt zu erhalten gilt. Das haben wir gemeinsam mit diesem Streik geschafft.

Es gibt natürlich noch weit mehr Aspekte in dieser Schlichtung. Diese haben wir bereits in den FAQs dargelegt, ohne dass es danach noch im größeren Stil Nachfragen dazu gab. Wenn noch Gesprächsbedarf zur Tabelle für Neueinstellungen, JAZ, 5%-Teilzeit, der Gewinnbeteiligung, oder anderen Themen besteht, scheut Euch nicht, uns zu kontaktieren. Wir haben nichts zu verstecken. Wir stehen zum erreichten Ergebnis. Dies ist vollständig veröffentlicht, es gibt keine Zusatzprotokolle o. ä. und wir legen die Entscheidung zur Annahme deshalb guten Gewissens in Eure Hände. Nur noch einmal die Bitte: Beteiligt Euch! Lieber akzeptieren wir das eine oder andere NEIN, wenn wir damit erreichen können, dass sich alle Kollegen an der Urabstimmung beteiligen.

Ich wünsche Euch allen einen stabilen Dezemberplan und freue mich auf Eure Rückmeldungen.

Euer 
Nicoley Baublies 
(Vorsitzender des Vorstands: baublies@ufo-online.aero)


Offener Brief der Schlichtungskommission 

Urabstimmung: Jetzt kommt’s nochmal drauf an!

Walldorf, den 28.11.2012

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe UFO-MitgliederInnen,

am 28. Juli 2012, also auf den Tag genau heute vor vier Monaten, haben wir euch mit einer Veröffentlichung unter der Überschrift „Urabstimmung bei Lufthansa – jede Stimme zählt!“ gebeten, für ein eindeutiges und beeindruckendes Urabstimmungsergebnis zu sorgen. Wir schrieben damals:

„Eure Teilnahme an der Urabstimmung ist von enormer Wichtigkeit und vitaler Bedeutung für den weiteren Verlauf der so oder so (also mit oder ohne Arbeitskampf) vor uns liegenden Verhandlungen.“

Und wir haben uns schon damals, sehr frühzeitig, auf ein klares Prozedere festgelegt:

„Wir gehen davon aus, dass nach weiteren Verhandlungsrunden (mit oder ohne Streiks) ein von der Verhandlungskommission erzieltes Ergebnis ohnehin Gegenstand einer 2. Urabstimmung, nämlich zur Annahme oder Ablehnung dieses Ergebnisses werden wird.“

Exakt an diesem Punkt stehen wir heute, vier Monate später, am 28. November 2012. Dass wir diesen Punkt erreichen konnten und – vor allem – wie wir ihn erreichen konnten, ist in erster Linie der unglaublichen Performance geschuldet, die ihr – die Mitgliederinnen und Mitglieder der UFO – im Verlauf der 1. Urabstimmung und dann während des Streiks gezeigt habt! Selbst die größten Optimisten unter uns hätten nicht gewagt, ein solches Urabstimmungsergebnis und eine solch fulminante Streikbeteiligung vorauszusagen – wir alle waren überrascht, erstaunt und teilweise auch bewegt von der unendlichen Kreativität, mit der „die UFOs“ diesen Streik zum Laufen gebracht haben (unvergessen das selbst gefertigte Plakat mit der Aufschrift: „Ich bin so sauer, ich hab sogar ein Schild gebastelt!“).

Als unsere damalige Veröffentlichung erschien, lief die Urabstimmung bereits. Heute, vier Monate später, hat die 2. Urabstimmung auch bereits angefangen, und wir bitten euch erneut um größtmögliche Beteiligung und wieder um ein JA!

Indem wir das tun, stellen wir uns zugleich unserer Verantwortung, Rechenschaft abzulegen darüber, was wir aus eurem Vertrauensbeweis und eurer Demonstration der Kampfentschlossenheit gemacht haben, so gut es in unseren Kräften stand. Es geht hier jetzt nicht (mehr) um die nackte Vorstellung der Schlichtungsergebnisse oder die Beantwortung von „FAQs“ – beides ist seit dem 13. November ausführlich bereits geschehen –, sondern um eine Einordnung und Bewertung dessen, was dies für unsere Zukunft im Lufthansa-Konzern bedeuten könnte.

Wir werden uns nicht in Selbstbeweihräucherung üben, aber wir werden selbstbewusst dazu stehen, dass und warum wir glauben, mit dem jüngsten Tarifergebnis einige unserer dringendsten Anliegen umgesetzt und wichtige Ausgangspositionen für die Zukunft geschaffen zu haben.

… a long way back

Eine von vielen Tarif(binsen)-Weisheiten lautet: „Nach dem Streik ist nicht vor dem Streik“. Der Satz beschreibt die simple Wahrheit, dass ein Ergebnis, um das man kämpfen musste, auch einen entsprechenden (Mehr-)Wert haben sollte. Hat sich der Kampf, der den größten Streik der Lufthansa-Geschichte hervorgebracht hat, am Ende gelohnt? Will man hierauf eine ehrliche Antwort geben, so muss die gesamte Vorgeschichte, die am Ende zur Eskalation geführt hat, mitbedacht und mitbeurteilt werden – also die ganze Entwicklung und all ihre Phasen. Sie sei hier daher nochmals in Erinnerung gerufen bzw. skizziert:

Im Ergebnis der 2010 – damals ohne vorherigen Arbeitskampf – durchgeführten Schlichtung unter Frau Heide Simonis gab es einen neuen Manteltarifvertrag (MTV Nr. 2). Der damit erreichte Fortschritt, ungeachtet vieler Verwerfungen und „Nachwehen“ in der Folge, eröffnete uns die Möglichkeit, nun die Probleme in der Vergütungsstruktur und bei der dauerhaften Absicherung unserer Kabinenarbeitsplätze anzugehen. Die Idee war seinerzeit, noch vor der Kündigung der Entgelttarifverträge ein umfassendes Paket auf den Verhandlungsweg zu bringen, um notleidend gewordene Grundsatzthemen (Abschaffung der Vorschaltstufen, substanzielle Verbesserung der Ergebnisbeteiligung, Sicherung der LH-Classic-Kabinenarbeitsplätze) in Angriff zu nehmen.

Die Verhandlungen, die im Frühsommer 2011 begannen und sich bis in den Spätherbst hinzogen, gerieten zur Hängepartie, weil das Lufthansa-Management in einem nicht enden wollenden Aktionismus eine Baustelle nach der anderen aufmachte, ohne vorher eine Verhandlungslösung zu suchen oder selbstständig zu einem vernünftigen Ende zu bringen.

Die Stichworte sind bekannt: Die Neuordnung des Direktverkehrs (später Direct4U genannt), der „Berlin-case“ (Aviation Power), Bekenntnisse zu Leiharbeit und Befristung als Mittel zur Produktivitätssteigerung und anderes mehr.

Trotz dieser massiven Störungen von außen gelang es dennoch, in einem zähen und mühsamen Verhandlungsprozess ein umfassendes Paket zu schnüren, das im berühmten „Dolce-Papier“ seinen Niederschlag gefunden hat. Dieses Ergebnis, dass an einigen Punkten Standards setzte, die danach aufgrund der fortschreitenden Erosion im Luftverkehr schlechterdings nicht mehr zu erreichen waren, wurde vom seinerzeitigen UFO-Vorstand sabotiert, obwohl es bereits paraphiert war. Die monatelangen Bemühungen, vor dem Hintergrund der absehbaren Verschärfung der Gesamtsituation eine tarifvertragliche Konsolidierung zu erreichen, waren damit im ersten Anlauf gescheitert.

Erneuter Anlauf im Frühsommer 2012

Nachdem die Befürworter einer umfassenden Verhandlungslösung aus den UFO-Vorstandswahlen im Frühjahr 2012 siegreich hervorgegangen waren, war der Weg frei für einen erneuten Anlauf. Allerdings war die Entwicklung nicht stehen geblieben und die Bedrohungslage, welche sich schon im Herbst 2011 unangenehm angekündigt hatte, nahm nun handfeste Gestalt an. Traurige Meilensteine sind die AUA-Episode, die Ankündigung massiver Stellenstreichungen im gesamten Lufthansa-Konzern, die Herausnahme von Flugzeugen aus dem Programm und die deutliche Forcierung der mit dem Arbeitstitel „Direct4U“ verbundenen Pläne. Der vom Lufthansa-Management ausgegebene martialische Schlachtruf lautete: „stop the bleeding“ und was darunter zu verstehen ist, haben die Kollegen von AUA mit einer Einbuße von dauerhaft gut 20% bereits erfahren: Quasi ein Komplettwechsel von LH zu GWI. Die Contactair Mitarbeiter sind ihre Tarifverträge und bald womöglich ihren Job los, die Augsburg als Unternehmen verschwindet und am Boden haben alle Kollegen bereits schmerzvoll erfahren müssen was ein Kahlschlag ist.

 

So standen sich denn, als im April die Verhandlungen wieder aufgenommen wurden, die Tarifparteien Lufthansa und UFO in allen grundsätzlichen Positionen diametral gegenüber:

  • Während Lufthansa den Direktverkehr möglichst auf Germanwings-Niveau oder darunter absenken wollte, war es das Interesse von UFO, mit dem Erhalt der „gelben Klammer“ zugleich die Arbeitsplätze und LH-Classic-Bedingungen im Kontverkehr zu sichern.
  • Während Lufthansa angeblich noch ausstehende CLIMB- und SCORE-Beiträge eintreiben wollte, war es das Interesse von UFO, nach drei Nullrunden eine angemessene Vergütungserhöhung für alle durchzusetzen.
  • Während Lufthansa eine drastische Verbilligung gerade auch des Bestandspersonals erreichen wollte, stand bei UFO die längst überfällige Abschaffung der Vorschaltstufen weit oben auf der Agenda.
  • Während Lufthansa zahlreiche Produktivitätssteigerungen aus Veränderungen im Manteltarifvertrag generieren wollte, war UFO bestrebt, eine Verschlechterung der Manteltarifvertragsbedingungen zu verhindern und zugleich über eine deutlich verbesserte Ergebnisbeteiligung die Mitarbeiter an der Unternehmensentwicklung teilhaben zu lassen.
  • Während Lufthansa mit Kündigungen drohte und substanzielle Einschnitte auch in das Bestandspersonal vornehmen wollte, hatte für UFO oberste Priorität, den Bestand der Arbeitsplätze einschließlich ihrer Qualität (hierzu zählt auch die Standortfrage) zu sichern.

In einem Wort: Die Ausgangsbedingungen hätten schwieriger nicht sein können. Und als ob die Situation nicht bereits kompliziert genug gewesen wäre, führten die unklaren, teilweise widersprüchlichen Ansagen aus dem Lufthansa-Management zu zusätzlichen Problemen. Insgesamt war nicht erkennbar, dass die Entscheidungsträger im Top-Management willens wären, den Bedürfnissen der UFO-Mitglieder, die Kabinenarbeitsplätze abzusichern und mit einer Perspektive zu versehen, in irgendeiner Weise Rechnung zu tragen.

Im Verlauf der Zuspitzung der Auseinandersetzung versuchte Lufthansa schließlich auch den Umstand, dass nur der Vergütungstarifvertrag gekündigt und damit ein rechtlich zulässiges Arbeitskampfziel war, zum eigenen Vorteil auszunutzen. Die Message war: Finger weg von unternehmerischen Themen, da können wir machen was wir wollen!

Allen Turbulenzen zum Trotz – UFO hält Kurs

Der seit über einem Jahr aufgestaute Unmut, die Verärgerung und die Enttäuschung entluden sich dann in einem großen und großartigen Streik, der nicht nur die Rürup-Schlichtung selbst, sondern auch deren Ergebnis überhaupt erst ermöglicht hat. Abgesehen von der komplizierten und schwierigen Ausgangslage kam in der Schlichtung noch ein weiteres Problem hinzu. Es bestand darin, dass das Lufthansa-Management sich anfänglich weigerte, über die sogenannten „unternehmerischen Themen“ in der Schlichtung selbst zu reden, sie aber gleichzeitig in einem weiteren, zweiten „Regelkreis“ gleichwohl gelöst haben wollte. Die vor der eigentlichen Schlichtung von beiden Tarifparteien getroffene Schlichtungsvereinbarung verknüpft den Regelkreis „Vergütungsthemen“ und den Regelkreis „sonstige Themen“ schließlich in einer Weise, die für beide Seiten klar machte, dass es am Ende nur eine Gesamtlösung – oder eben gar keine – geben konnte. Auch diese Verknüpfung wäre ohne die medienwirksame Nachdrücklichkeit des geführten Arbeitskampfes wohl nicht möglich gewesen.

Der Respekt und die Anerkennung, welche der UFO im Verlaufe des Streiks und der Zeit danach allgemein zuteil wurde, haben sich schließlich auch in der von Prof. Rürup geleiteten Schlichtung deutlich niedergeschlagen. Nur so und nicht anders konnte es gelingen,

  • das gesamte Bestandspersonal bis auf geringfügige Einschnitte weitestgehend abzusichern;
  • den Ausschluss von Leiharbeit, die Eindämmung von Befristungskonstruktionen und ein umfassendes Kündigungsverbot (einschließlich Standortgarantie) zu erreichen;
  • die bisherigen Vorschaltstufen abzuschaffen und eine überproportionale Anhebung der einkommensschwächsten KollegInnen zu vereinbaren;
  • eine substantielle Verbesserung der Gewinnbeteiligung über die sog. „dritte Säule“ zu ermöglichen
  • bei der transition zur Germanwings die LH-Vergütungs- und Versorgungsbedingungen vollständig und die MTV-Arbeitsbedingungen weitestmöglich zu erhalten;
  • endlich einen Schlussstrich unter die Kapitel „SCORE“ und „CLIMB“ zu ziehen.

Bei einem so komplexen Tarifergebnis widerstrebt es einem naturgemäß, einzelne Teile des Gesamtwerks besonders herauszuheben. Dennoch möchten wir zwei Punkte besonders erwähnen, die uns im Verlaufe des gesamten Prozesses unglaubliche Mühe bereitet haben und die wir deswegen für so wertvoll halten, weil wir davon überzeugt sind, dass gerade diese Teilergebnisse ohne den Nachdruck des Streiks niemals möglich gewesen wären:

Der eine Punkt betrifft die Abschaffung der Vorschaltstufen. Auch wenn wir uns eine noch deutlichere Anhebung gewünscht hätten, so ist die „antizyklische“ Komponente dieses Teils des Schlichtungsergebnisses gar nicht hoch genug zu bewerten. Dass es bei schwierigsten äußeren Rahmenbedingungen und in einer Zeit, in der Lufthansa massive Einschnitte nach unten verlangt, gelingen könnte, eine solche systemische Korrektur der Eingangsvergütung nach oben vorzunehmen, haben uns viele nicht zugetraut.

Der zweite Punkt betrifft den Umstand, dass in der Schlichtungsschlussempfehlung die Kostensenkungsprogramme „CLIMB“ und „SCORE“ kabinenseitig für erledigt erklärt werden. Wir haben das natürlich schon lange so gesehen, aber aus einer einseitigen Sichtweise ohne massive Produktivitätssteigerungen (und diese hätten tiefe Einschnitte in den Manteltarifvertrag bedeutet) eine tarifliche Realität zu machen, ist keine Selbstverständlichkeit. Gerade auch hier hat sich die Kabine ihre Wertschätzung gleichsam zurückerkämpft, diesem nachhaltigen Eindruck konnte sich auch die Schlichtung nicht entziehen.

Es gibt also viel Licht, aber wir werden den Schatten nicht verschweigen. Er liegt sehr deutlich und nach Zahlen ablesbar über den neuen Tabellen, wenn man deren abgeflachtes Ende betrachtet. Hätten wir dies vermeiden können? Wir glauben nicht, ohne irgendeines unserer anderen wesentlichen Ziele komplett aus den Augen zu verlieren.

Hätten wir Lufthansas festen Willen, eine zukünftige kostengünstigere Vergütungsstruktur zu erreichen, verhindern, notfalls „wegstreiken“ können? Vielleicht, aber der Preis wäre in jedem Falle gewesen, dass bei den Themen Personalüberhang (Kündigung!), Direktverkehr und prekäre Arbeitsverhältnisse (Befristung etc.) mehr als nur ein Damm gebrochen wäre. Dieser Preis erschien uns zu hoch.

In den speziellen Fragestellungen, welche Möglichkeiten – gerade auch nach dem 
Streik – wir bei realistischer Betrachtung hatten oder nicht hatten, ist auch die allgemeine Frage enthalten, in welchem Umfang man tarifvertragliche Besitzstände (oder Erwartungen!) vor dem derzeitigen drastischen Strukturwandel im Luftverkehr schützen kann. Wir glauben, dass wir das mit eurer Hilfe in einem Umfang hingekommen haben, der lange Zeit von kaum jemanden erwartet worden ist.

Konsolidierung und Aufbau

Das in der Schlichtung erzielte Tarifergebnis wird – falls es denn von der 2. Urabstimmung bestätigt wird – noch viel Anlass für Diskussionen und auch Kontroversen in einzelnen Fragen geben, sowohl im Verhältnis zur Lufthansa als auch im „eigenen Lager“. Die Umsetzung des tariflichen Sozialplans auf betrieblicher Ebene und die gesamte Überleitung zur German-wings werden den betrieblichen Interessenvertretungen einige Arbeit bescheren. Dies liegt in der Natur der Sache.

Das Tarifergebnis wird aber jetzt schon – quasi noch im Schwebezustand – gerade auch von externen Beobachtern mit der wiedergewonnen Fähigkeit von UFO verbunden, unter schwierigen Umständen über einen langen Zeitraum hinweg beharrlich und kontinuierlich grundsätzliche Ziele zu verfolgen und schließlich auch zu erreichen bzw. umzusetzen. Damit werden zugleich offene Flanken geschlossen, die in einer unsicheren Zukunft prekäre Folgen hätten haben können.

  • Wie hätten wir mit der fortgeschleppten Hypothek eines angeblich nicht erbrachten CLIMB- oder SCORE-Beitrages zukünftige Zuwächse erreichen sollen?
  • Wie hätten wir bei Aufrechterhaltung der Vorschaltstufen trotz erklärter Absicht, diese abzuschaffen, zukünftig nachhaltige strukturelle Verbesserungen in der Entgeltstruktur durchsetzen können?
  • Und wie hätten wir der Tendenz zur Deregulierung der Kabinenarbeitsverhältnisse ernsthaft begegnen wollen, wenn wir nicht die Germanwings-Problematik – zugegebenermaßen nur mit der zweitbesten Lösung – eingefangen hätten?
  • Wie hätten wir schließlich eine Solidargemeinschaft aller Kabinenbeschäftigten behaupten wollen, wenn wir es zugelassen hätten, dass der enorme Kostendruck der Arbeitgeberseite sich ausschließlich an den Schwächsten oder „zu spät Gekommenen“ manifestiert hätte?

Dass wir uns all diese Fragen so nicht mehr stellen müssen, ist auch ein Ergebnis der nach dem Arbeitskampf durchgeführten Schlichtung – und vermutlich eines der nachhaltigsten.

Neue Aufgaben entstehen, kaum dass die alten gelöst sind. „Quo vadis, Germanwings?“ ist eine der Fragen, deren Beantwortung nicht zuletzt von unserer Arbeit dort abhängen wird. Wie können wir unser aller Versorgung sichern, sobald denn der unausweichliche Angriff der Arbeitgeber auch an dieser Stelle kommt? Wird die Kabine angemessen teilhaben können, wenn die Konjunktur im Luftverkehr wieder anlaufen sollte?

Um diese und andere Fragen in unserem Interesse beantworten zu können, treffen wir Vorkehrungen. Eine wichtige Voraussetzung, die Neuwahl der Lufthansa Tarifkommission, wird gerade geschaffen.

Bei alldem dürfen wir aber nicht vergessen, dass wir noch kein Tarifergebnis und damit auch keinen Tariffrieden haben. Dies wissen wir erst am 10. Dezember 2012, wenn das Ergebnis der 2. Urabstimmung ausgezählt und bekannt gegeben wird. Wir appellieren an euch alle, an alle UFO-MitgliederInnen, diese zweite Urabstimmung genauso ernst zu nehmen wie die erste und für ein ebenso eindeutiges Ergebnis zu sorgen! Auch wenn das Quorum bei dieser zweiten Urabstimmung gemäß unseren internen Regelungen niedriger liegt als bei der ersten (50 % statt 70 %), unterstreichen eine hohe Beteiligung und Zustimmungsquote unsere Handlungsfähigkeit, Entschlossenheit und Stärke.

Viele Grüße

Eure UFO-Schlichtungskommission DLH

Stefan Schwerthelm, Birgit Weinreich, Claudia Loeb, Nicoley Baublies, Holger Lange, Olaf Bödecker, Uwe Hien, Sascha Nikolas Berger,  Gil Henschel, David Shen, Sylvia De la Cruz

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Eurecca

UFO-Smell Event Guide

Wie verhalte ich mich bei einem Vorfall, bei dem ich möglicherweise kontaminierter Kabinenluft ausgesetzt bin? Der neu veröffentlichte UFO Fume Event Guide gibt Antworten und bietet einen Leitfaden vom Briefing bis zur ärztlichen Betreuung.

 

Überarbeitete Version

Fume-Guide Deutsch

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Positionspapier der UFO Deutsch

UFO position paper english