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Presse

UFO bestreikt

Lufthansa-Tochter Germanwings

27.12.2019

Mit einer Videobotschaft des stellvertretenden UFO-Vorsitzenden Daniel Flohr hat UFO am heutigen Tag bekanntgegeben, wo und wann gestreikt wird. (Die Videobotschaft finden Sie auf unserem YouTube-Kanal.

Die beiden designierten Schlichter, Frank-Jürgen Weise und Matthias Platzeck haben in den letzten Wochen, über Weihnachten und auch heute noch versucht, mit Vorschlägen zu Inhalten und Vorgehensweisen zu einer Lösung zu kommen.   

„Nichts davon wurde von Lufthansa aufgenommen. Gespräche kamen erst gar nicht zustande.   
Wir können und werden über diese Vorschläge nicht öffentlich reden, da die Schlichter sich mit uns darauf verständigt haben, dass alles was rund um den Schlichtungsversuch passiert, vertraulich bleiben muss“, führt Daniel Flohr, stellvertretender UFO-Vorsitzender, aus. 

„Wir bestreiken zunächst nur vom kommenden Montag, 30.12.2019 00:00 Uhr bis kommenden Mittwoch, den 01.01.2020 24:00 Uhr die Germanwings, auch wenn in anderen Betrieben Verhandlungen ebenfalls sehr schwierig oder gar bereits gescheitert sind, wir also auch dort jetzt schon zu Streiks aufrufen könnten“, so Flohr weiter. 

Das Germanwings-Management gibt den Mitarbeitern keine klare Perspektive für die Zukunft ihres Flugbetriebs. Diese Perspektivlosigkeit zeigt sich für UFO auch in den Tarifthemen am Verhandlungstisch. Die UFO-Forderung, die bereits im November 2016 und am 20.10.2019 Gegenstand von Arbeitskämpfen war, ist noch immer nicht abgeschlossen, Verhandlungen dazu sind ergebnislos gescheitert.   

 „Natürlich kann die Geschäftsführung die Streiks jederzeit komplett abwenden, unsere Streikforderung ist dem Arbeitgeber bekannt“, ergänzt Nicoley Baublies, Beauftragter des Vorstands. 

UFO kündigt diesen Streik bewusst früh an, sodass die Passagiere von Germanwings jetzt noch die Chance haben, auf andere Airlines umgebucht zu werden oder alternative Reisemittel zu wählen.   
 
„Weitere Streiks wird UFO erst nach dem 02.01.2020 verkünden, sofern der Lufthansa-Konzern nicht weiter eskalierend tätig wird. Die Themen der Kabinenmitarbeiter liegen schon viel zu lange brach“, so Flohr abschließend.  

 

Mörfelden-Walldorf, den 27. Dezember 2019


 

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